von Günter Grass
Nachkriegs La Boum

Was war das denn? Den riesigen Adamsapfel des Protagonisten als Mittelpunkt der Welt des Erzählers zu definieren um den sich herum die ganze - banale - Geschichte entwickelt, ist schon ziemlich durchgeknallt.

ABER, die Geschichte mit ihren verdrehten Wortkombinationen, den halben Sätzen und dem eigenwilligen Satzbau hat mich trotzdem nicht losgelassen. Grass ist wohl zu Recht einer der Großen der deutschen Literatur. Er schaffte es, mit dieser Kombination aus "wie geht diese Geschichte wohl aus" und einem virtousen Spiel auf dem Instrument der deutschen Sprache mich bei der Stange zu halten, eigentlich war ich fast enttäuscht als das Buch zu Ende war.

Ich denke, das Buch mag man, oder man mag es nicht, nichts dazwischen. Ich für meinen Teil, bereue nicht, es gelesen zu haben.

4 von 5 Brownies - 10 Sätze pro Buch sind genug -



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